Tafel-Optimierung

Interview mit Thomas Kieferle, Gruppenleiter bei KNOLL Maschinenbau GmbH

Können Sie uns bitte kurz die grundsätzliche Vorgehensweise des Maschinenbedieners erläutern?

Da wir im Grunde eine Einzelteilfertigung gerade im Bereich Laserschneiden haben und in Summe wenig hohe Losgrößen, bekommt der Maschinenbediener sehr viel Einzelaufträge. Dies bedeutet teilweise gibt es Fertigungsaufträge mit durchschnittlich 4 bis 6 Einzelteilen und mit mehreren Materialsorten von Baustahl, Aluminium bis Edelstahl. Nachdem der Bediener die zu produzierenden Fertigungsaufträge vorsortiert hat – gleiche Materialsorte, Blechdicke und Werkstoff – ruft er nun über die AGORA Software «Tafeloptimierer» die Einzelteile verschiedenster Fertigungsaufträge oder Baugruppen auf und Schachtelt diese vor Ort an der Maschine zusammen. Anschließend erzeugt er ein NC-Programm und sendet dieses direkt als LST. Ausgabe an die nebenan stehende Maschine.

Wie hoch ist nach Ihrer Meinung die Zeitersparnis, die Sie durch den Einsatz der AGORA Software haben?

Da der «Tafeloptimierer» sich auf die wesentlichen Funktionen beschränkt, sehr flexibel einsetzbar ist und in der NC-Programmausgabe sehr zuverlässig arbeitet, haben wir dadurch eine Zeitersparnis von gut 30 – 40% wenn im Vergleich der Bediener die gleichen Arbeitsschritte mit einer anderen Programmiersoftware machen müsste.

Dann könnte man also sagen, dass die AGORA Software nicht mehr wegzudenken ist aus Ihrem Betrieb?

Aus jetziger Sicht absolut nicht. Wäre ein Rückschritt.